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Testbericht Duo Realis Jerkbait Teil 1

Testbericht Duo Realis Jerkbait Teil 1

Die Jerkbait Serie: Duo Realis Jerkbait Teil 1  

Mittlerweile sind die Duo Jerkbaits zu einem festen Bestandteil in vielen meiner Tackleboxen geworden. Und dies mit gutem Grund! Die verschiedenen Grössen passen für praktisch alle einheimischen Raubfische perfekt. Hinzu kommen auch noch die angepassten Tauchtiefen der verschiedenen Modelle.  

Realis Jerkbait 100SP: 

Dies war mein allererster Realis Jerkbait. Ich war sofort begeistert vom genialen Design und der perfekten Verarbeitung! Dies ist mittlerweile schon über zwei Jahre her, seitdem begleitet mich vielfach mindestens ein Jerkbait (JB) 100SP auf viele meiner Ausflüge an Wasser.   

Kurz zu den Technischen Daten: Die 100 steht für 100 Millimeter, SP bedeutet Suspending (=im Wasser schwebend). Er ist 14.5 Gramm schwer, und die Lauftiefe ist vor allem abhängig von der Schnurdicke. Diese kann variieren zwischen 0.8- und 1.5 Meter. Im Innern des JB 100SP sind zwei feste Gewichte verbaut. Die Hauptfunktion dieser Gewichte ist, den Schwerpunkt des Wobblers tief zu halten damit eine maximale Stabilität im Wasser gewährleistet wird. Aufgrund dieser Bauweise kann der JB 100SP auch gut im fließenden Gewässer eingesetzt werden. Durch die zwei fest verbauten Gewichte lässt sich der JB 100SP gut werfen. Natürlich darf man die Wurfweite nicht mit einem Hardbait der ein Weitwurfsystem integriert hat vergleichen, trotzdem ist sie beachtlich. Im Innern des JB 100SP sind zusätzlich drei Kammern mit je einer Metallkugel verbaut. Dies führt zu einem klickenden Geräusch unter Wasser. 

Ich benutze die 100er Grösse hauptsächlich zum Flussforellenfischen. Ich konnte schon ein paar schöne Forellen Ü40 mit diesem Hardbait überlisten. Erstaunlicherweise konnte ich auch schon mehrmals Raubbarben und Alet/Döbel mit dem JB 100SP fangen. Eigentlich ist die gesamte Jerkbait Serie zum Black Bass fischen entwickelt worden, doch für unsere Fischerei auf Hecht-, Egli-, Rapfen, Alet/Döbel, Salmoniden und Zander ist der JB100SP unglaublich fängig. 

Bei normalen Einholen sieht man sofort die schöne Wobbling Action des JB 100SP. Die seitlichen Flanken glänzen verführerisch im Wasser. Dies kommt am besten zur Geltung, bei einer glänzenden Farbe wie zum Beispiel Prism Smelt oder All Bait 

Die Geschwindigkeit des Einholens kann man den Verhältnissen gut anpassen und auch gut variieren. Im Frühjahr und im Herbst, wenn das Wasser kühler ist, kann es vielfach ein Vorteil sein, die Geschwindigkeit eher tief zu haltenDa Die Fische im Winter ihren Stoffwechsel herunterfahren und im Allgemeinen wesentlich weniger aktiv sind, als in den wärmeren Jahreszeiten. Sobald das Wasser etwas wärmer ist, kann die Geschwindigkeit etwas erhöht werden. Wenn die Fische vorsichtig sind, sollte man während des Einholens auch die Geschwindigkeit etwas variieren. Somit ist für den Räuber nicht zu erkennen dass es kein echter Beutefisch ist. Schließlich schwimmen die Beutefische auch nicht immer mit dem gleichen Tempo durchs Wasser. 

Viele Bisse erreicht man schon bei den normalen Spinstopps. Die Spinstopps sind kurze Pausen zwischen den Kurbelumdrehungen von ca. 1-5 Sekunden. Bei Spinstopps schwebt der Wobbler auf der Stelle. Sehr oft kommt gerade in diesem Moment oder unmittelbar danach der Biss. 

Was auch super funktioniert, ist das leichte Twitchen aus dem Handgelenk. Dies führt dazu, dass der Jerkbait bei jedem Zupfen mit der Rute ein wenig nach links oder rechts ausbrichtBei diesen Twitches wird der Raubfisch auf die Beute aufmerksam gemacht. 

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