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Endlich wieder am Wasser - Nicis Ausflug an den Gelmersee

Published : 2017-07-26 16:24:03

Letzten Sonntag wanderte ich zum Gelmersee hoch. Es war Zeit, nach der langen Lernphase wieder Sport zu machen und in Form zu kommen. Auf dem Parkplatz an der Grimsel-Passtrasse angekommen, wurden die Wanderschuhe gesattelt und los ging's. Ich habe die Stoppuhr gestellt und war in 22 Minuten oben ????: Hätte nicht gedacht, dass ich noch so fit bin, es waren wohl die Ruten im Gepäck, die die ungeahnten Kräfte hervor holten. Denn die mussten natürlich mit, was denn sonst ????: Der See zeigte sich wie immer im Sommer in einem herrlich schönen Türkisblau...

Aus fischereilicher Sicht war dann überraschenderweise nichts los. Ein paar kleine Bachforellen und Bachsaiblinge, kaum 20cm gross, im Bereich der Bacheinläufe zeigten Interesse, aber von den Kanadiern (Namaycush) keine Spur bei den Bacheinläufen. Etwas resigniert suchte ich mit der Spinnrute das ganze Ufer ab, zumindest da wo man denn ans Wasser ran kam. Und erstaunlicherweise kamen fast bei jedem Wurf rund um den See immer kurz vor dem Ufer ganz kleine Namaycush aus den Steinen hervor und verfolgten den Köder jeweils auf den letzten Metern. Die waren alle nur ca. 10-15cm gross, und eindeutig Namaycush. Von den üblichen Puffis in Durchschnittsgrösse frisch aus Kandersteg war nichts zu merken. Macht der Kanton da oben neuerdings Sömmerlingsbesatz? Weiss da jemand mehr? Also ich fänd's cool ????:

Ohne Fisch im Gepäck, aber zufrieden und etwas müde machte ich mich auf den Rückweg. Auf der Heimfahrt hielt ich noch an einem Wiesenbach von meinem Verein für einen kleinen Zwischenstopp, um vor der langen Heimfahrt die Beine etwas zu vertreten, da mich eine bedrohliche Müdigkeit beschlich. Natürlich musste ich dabei noch den einen oder anderen Wurf tätigen, auch wenn die Bedingungen gar nicht passten... nach dem langen schönen, trockenen Wetter hatte der Bach nur noch sehr wenig, sehr klares Wasser. Gleich beim Parkplatz hatte es einen vielversprechenden Baum, der über den Bach gekippt ist. Ich montierte einen schwimmenden Ryuki, schlich mich mit viel Abstand von oben heran und liess den schwimmenden Wobbler geduldig abtreiben, bis er unter den Baum geschwemmt wurde. Bügel zu, Schnur streckt sich, Wobbler taucht ab, ein Zupfer, Peng! Dieser schöne 40er Bock konnte trotz der Einzelhaken sicher gelandet werden und durfte mich fürs Abendessen nach Hause begleiten. Herrlicher Abschluss, der erste Wurf am Bach und gleichzeitig der letzte des Tages.

 

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